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Wer reist, sucht Sonne und Strand, Spaß und Aufregung, Entspannung und Erholung vom Alltag. Wenn aber Massen verreisen, führt das unweigerlich zu Belastungen der Umwelt und zu Beeinträchtigung fremder Kulturen. Zwar existieren bereits heute Urlaubsangebote, die diese Auswirkungen gezielt minimieren - dabei handelt es sich jedoch meist um Nischenangebote für ökologisch und sozial besonders engagierte und interessierte Touristen.
Um hingegen den Massenmarkt nachhaltiger zu gestalten, braucht es neue, an den Wünschen des Normalurlaubers orientierte Lösungen. Das ist die Grundidee des Projekts INVENT - Innovative Vermarktungskonzepte nachhaltiger Tourismusangebote. Innerhalb von drei Jahren erarbeiteten Wissenschaftler aus dem Öko-Institut e.V., des Bereiches Tourismusmanagement der Universität Lüneburg und dem Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH gemeinsam mit Praktikern der AMEROPA-REISEN GmbH und der Deutsche Bahn AG Marketingstrategien und Angebote für Reisen, die ökonomische, ökologische und soziale Ansprüche eines nachhaltigen Tourismus im Massenmarkt berücksichtigen.

Wesentlicher Schwerpunkt der Arbeiten war eine detaillierte Analyse der Erwartungen und Bedürfnisse von Urlaubern im Massenmarkt, der Lebens- und Urlaubsstile unterschiedlicher Zielgruppen. Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH führte dazu im November und Dezember 2003 eine repräsentative Befragung von über 2000 Reisenden durch. Darauf aufbauend entwickelten die INVENT-Partner modellhaft umwelt- und sozialverträgliche Reiseangebote für mehrere Destinationen - dabei haben sie die Verkehrsmittel für An- und Abreise ebenso berücksichtigt wie Unterbringung und Aktivitäten am Urlaubsort. Zudem wurden die im Rahmen des Projektes entwickelte Angebote in Diskussionen mit den jeweiligen Zielgruppen auf ihre Akzeptanz getestet.

Im Folgenden werden die wesentlichen Ergebnisse von INVENT dargestellt:


FÖRDERUNG:

Das Verbundprojekt INVENT wurde im Rahmen des Förderprogramms "Nachhaltiges Wirtschaften: Möglichkeiten und Grenzen von neuen Produktnutzungsstrategien - Teil B: Bedürfnisfelder" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Weitergehende Informationen zum Förderprogramm sowie Informationen zu den weiteren Projekten des Förderprogramms finden Sie unter:

Bundesministerium für Bildung und Forschung